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17. November 2014

Schulanfang !

Der wunderbare Zeichner/Maler, ELCH-Freund und bezaubernde Mensch GERHARD HADERER ist voll in Aktion : sein edles Projekt einer "Schule des Ungehorsams" nimmt Gestalt an...


Mehr dazu zB hier :
http://tabakfabrik-linz.at/2014/11/gerhard-haderers-schule-des-ungehorsams/


13. August 2014

Halbritter

Kennen Sie vielleicht noch den zu Unrecht vergessenen Zeichner Kurt Halbritter? Er war so etwas wie der stilbildende Ahnherr der selbst ernannten Neuen Frankfurter Schule. Bei “Google Bilder” finden Sie seine grandiosen Erfindungen aus dem Buch “Tier- und Pflanzenwelt”, das Vito von Eichborn in seinem Kleinverlag Vitolibro gerade neu aufgelegt hat. Zusammen mit der Neuausgabe des legendären “Adolf Hitler Mein Kampf”, anlässlich der Halbritter-Ausstellung der Caricatura Frankfurt.


4. August 2014

Denkt mal.

Es muss mit dem SOMMERLOCH zu tun haben….

Wer länger die ELCH-Posts liest, weiß worum es geht : große Denkmalsdiskussion in Göttingen !
Es soll ein saugroßes neues Denkmal für die „Göttinger Sieben“ auf dem Bahnhofsvorplatz geben,
sauteuer auch, manche sagen auch : es sei saublöd, aber es wird „geschenkt“. Angelegentlich buddelte das GÖTTINGER TAGEBLATT den ELCH-Vorschlag von 2011 aus, über den der Rat nicht-öffentlich beraten und ihn mit den Stimmen der weiblichen Vertreter 2013 abgelehnt hat : der ELCH wollte nämlich zusammen mit seinen Preisträgern und vielen Freunden der Stadt auch ein DENKMAL (fast) schenken… Eine kleine, bronzene Visualisierung des KRAGENBÄRS, nach dem berühmten Gedicht unseres Preisträgers 1999 ROBERT GERNHARDT. Stehen sollte es auf dem ebenfalls vom ELCH angeregten GERNHARDT-PLATZ (wo sonst ? ), den es ja inzwischen auch gibt ! (Dank an OB Meyer für seinen Einsatz !). Erst jetzt allerdings hört der ELCH von der damaligen wie jetzigen Begründung zur Ablehnung (die Freundlichkeit einer Antwort erhielt er nie) : Es gäbe keine tiefergehende Botschaft beim KRAGENBÄR, er wäre kein „eigenständiges Kunstwerk“ und letztlich „geschlechtsspezifisch unterschiedlich“ zu deuten, was wohl meint : sexistisch. So äußerte sich zumindest die Kulturdezernentin unserer kleinen Stadt, und die ist hier schon sowas wie der PAPST.
Der ELCH wagt zu widersprechen; wer Gernhardt oder seinem Kragenbär bestenfalls einen „Tabubruch“ zubilligt, hat den Gernhardt nicht gelesen und gehört --- oder doch, ihn aber schlicht nicht begriffen. Was für eine dummselige Frechheit kleinen Geistes !!! Ein Leserbrief zu solch einem Unfug lohnt sich nicht, der Vorschlag ist eh vom Rats-Tisch.. Aber ein kleiner Post darfs sein. Und die Beilage des Modells für den Kragenbären, den der excellente Kasseler Bildhauer SIEGRFIED BÖTTCHER bereits in Arbeit hatte (und hat !; andere Städte interessieren sich nämlich sehr dafür, ein Auflagen-Objekt ist auch schon in der Planung. Die ELCH-Preisträger und die Künstlerwitwe Dr. Almut Gehebe-Gernhardt waren schließlich auch dafür.)
So ein Schwein aber auch !!! Okay, der Bär ist abgelehnt, Göttingen braucht Größeres und Edleres, wie den leeren Sockel vorm Bahnhof.
Wie kriegt man bloß die Brüsseler dahin, diesen bestimmt irgendwo pädophilen „Manneken Pis“ von 1619 endlich zu entfernen ?? Wird schwierig – der ist ja auch nicht von Gernhardt, stammt zudem aus dem Jahr 2014, und ist „sexistisch“. Der ELCH ist mal wieder sehr müd von Göttingen und den Entscheidungsträgern….
Zwei Fotos von den KRAGENBÄR-Entwürfen von Siegfried Böttcher findet Ihr bei facebook unter GOETTINGER ELCH. Sie zeigen einen metaphorischen Bären bei einer Tätigkeit, der ganz konkret Millionen von Menschen tagtäglich nachgehen. In Anlehnung an eine Zeichnung/einen Text von einem der wichtigsten deutschen Literaten.
Pruha.



28. Juli 2014

Mehr & Neues von Frau Vina !

Unsere ELCH-Stall-Zeichnerin Marion Vina vermeldet aus Hamburg, sie habe ihre Website relauncht - das geben wir gern weiter, finden sich doch dort neben ELCH-Portraits, Blättern zu Robert Gernhardt, Ringelnatz und vielem anderen auch einige der Illustrationen, die Marion zu den Aphorismen unseres ELCH-Oheims Georg Christoph Lichtenberg gefertigt hat. Empfehlung !

www.marion-vina.de


19. Juni 2014

Robert LEBECK

Robert Lebeck (1929 - 2014) ist tot.

Wir trauern mit Cordula und den Kindern um einen der bedeutendsten Fotografen unserer Zeit, und fast noch mehr um einen der wunderbarsten, freundlichsten Menschen der Kunst-Szene.
Bob ist nun nicht mehr sterblich.
Was ein kleiner Trost ist....


31. Januar 2014

Ein frischer ELCH !

Und wieder ist es vollbracht : Deutschland darf einen neuen ELCH feiern…


Und im Jahre 2014 gehen die berühmten 99 Dosen und die Brosche an den Kabarettisten und Schauspieler GEORG SCHRAMM !

Die Auszeichnung wird jährlich für ein satirisches Lebenswerk vergeben und ist mit 3.333 Euro, einer silbernen Elchbrosche und 99 Dosen „Original Göttinger Elch-Rahmsüppchen“ dotiert. Die feierliche Verleihung, an der auch frühere Preisträger teilnehmen werden, findet am
23. März 2014 um 11 Uhr im Deutschen Theater Göttingen statt.

Der Vorverkauf beginnt am 17. Februar 2014 ausschließlich an der Kasse des Deutschen Theaters, Tel. 0551 / 49 69 11 (Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-19.00 Uhr, Sa 11.00-14.00 Uhr).

„Georg Schramm ist ein Widerstandskämpfer der besonderen Art;“ – so begründet die ELCH-Jury ihre Entscheidung des Jahres 2014, „er sucht und findet das Politische im Privaten, demontiert das Zynische und Brutale der alltäglichen Wirklichkeit zynisch und brutal, dabei bestürzend intelligent und verstörend gefühlsecht. Seine Wut, sein heiliger Zorn sind niemals kalkulierte Masche, sondern Instrumente der Wahrheitsfindung, gepaart mit sprachlos machender Wortgewalt, entlarvender Darstellungskunst und einer überwältigenden Bühnenpräsenz. Schramm ist selbst unter den Besten des politisch motivierten Kabaretts eine radikale Ausnahmeerscheinung – ein Moralist und Kopf, wie es ihn in jeder Generation vielleicht nur einmal gibt.“ (aus der „Urkunde zum Göttinger ELCH 2014“).

Der 1949 in Bad Homburg geborene Schramm studierte nach Abitur und Bundeswehr (Offizier d. R.) Psychologie und arbeitete 12 Jahre in einer neurologischen Reha-Klinik. Seit 1985 ist er als Kabarettist tätig; zu seinen bekanntesten Bühnenfiguren gehören der grantelnde Rentner Lothar Dombrowski, der hessische Sozialdemokrat August und Oberstleutnant Sanftleben. Durch die langjährige Mitarbeit in Dieter Hildebrandts Satire-Magazin Scheibenwischer (ARD) und bei der Polit-Satire Neues aus der Anstalt (ZDF, mit Urban Priol) wurde er einem breiten Publikum bekannt. Schramm erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den Deutschen Kleinkunstpreis (1991), den Deutschen Kabarettpreis (1999), den Deutschen Fernsehpreis (2007), den Prix Pantheon (2010) und den Erich-Fromm-Preis (2012). Der Künstler lebt mit seiner Frau in Badenweiler.

Georg Schramm ist der 17. ELCH-Preisträger. Seine Vorgänger waren der Cartoonist Chlodwig Poth (1997), der Zeichner und Schriftsteller Robert Gernhardt (1999), der Kabarettist Gerhard Polt (2000), der Kolumnist und Übersetzer Harry Rowohlt (2001), die Karikaturistin Marie Marcks (2002), der Zeichner und Dichter F. W. Bernstein (2003), der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger (2004), der Komiker Otto Waalkes (2005), der Zeichner Hans Traxler (2006), der Zeichner und Musiker Ernst Kahl (2007), die bayerischen Volksmusiker und Kabarettisten der Biermösl Blosn (2008), der Musiker, Schriftsteller und Filmemacher Helge Schneider (2009), der Komödiant und Musiker Olli Dittrich (2010), der österreichische Kabarettist Josef Hader (2011), die Karikaturistin und Autorin Franziska Becker (2012) und der Maler Michael Sowa (2013).

Der GÖTTINGER ELCH will den guten Ruf der komischen Künste festigen und das Ansehen der in Wort und Bild tätigen Satiriker im deutschen Sprachraum mehren. Der Preis hat seine Heimat nicht zufällig in Göttingen: Die Stadt hat Tradition in Sachen Satire, die im 18. Jahrhundert mit dem genialen Aphoristiker Georg Christoph Lichtenberg beginnt und bis in die jüngste Vergangenheit von den Wahl-Göttingern Robert Gernhardt und F.W. Bernstein fortgeführt wurde. Einem sprichwörtlich gewordenen Zweizeiler Bernsteins ist der Name des Satirepreises entlehnt: „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche.“

Die ELCH-Jury 2014: Antje Kunstmann, München, Verlegerin; Hilmar Beck, Fachbereich Kultur der Stadt Göttingen; WP Fahrenberg, Ausstellungsbüro Göttingen; Achim Frenz, Museum für Komische Kunst, Frankfurt am Main; Dr. Peter Köhler, Göttingen, Journalist; Martin Sonntag, Caricatura Kassel; Hans Zippert, Oberursel, Publizist; ELCH-Preisträger 2013 Michael Sowa.

Mehr über den ELCH und seine Preisträger/innen unter www.goettinger-elch.de.

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